Aus dem Kirchenvorstand

Liebe Kirchspielgemeinde,

Nach reichlich drei Jahren Dauer der derzeitigen Legislaturperiode des Kirchenvorstandes ist sozusagen Halbzeit. Im Studium nannte man das Bergfest. Ob es ein solches ist, will der Kirchenvorstand in seiner Klausur vom 2. bis 4. März dieses Jahres gemeinsam mit den Mitarbeitern im Verkündigungsdienst neben anderen Themen diskutieren.

Bevor ich auf die vergangenen drei Jahre eingehe, möchte ich jedoch den Blick nach vorn richten. Denn das bedeutet, dass in knapp drei Jahren, also im Herbst 2020, die nächsten Wahlen für den Kirchenvorstand und für die Kirchegemeindevertretungen anstehen. Sicher ist bis dahin noch genügend Zeit, um sich für eine aktive Mitarbeit bei der Gestaltung des Gemeindelebens zu entscheiden. Trotzdem möchte ich schon jetzt das Augenmerk darauf lenken, denn mir ist bewusst, dass im Kirchenvorstand des Kirchspiels ein einschneidender Generationswechsel ansteht.

In den vergangenen drei Jahren gab es vielfältige Schwerpunkte in der Arbeit des Kirchenvorstandes. So hat uns die Wiederbesetzung der 2014 erneut vakant gewordenen Pfarrstelle in Cossebaude beschäftigt. Das unerwartete Ausscheiden von Pfr. Nicolaus sowie der Eintritt von Pfr. Dr. Husar in den Ruhestand und die damit verbundenen Regularien zur Wiederbesetzung haben uns sowie die Kirchgemeindevertretungen vor Ort sehr intensiv in Anspruch genommen. Dazu kamen die Personalprobleme auf dem Cottaer Friedhof, das ruhestandsbedingte Ausscheiden unserer langjährigen Gemeindepädagogin Frau Ewert und noch weitere personelle Veränderungen. 

Natürlich wurden  auch inhaltliche Fragen thematisiert. In der KV-Klausur 2016 haben wir uns mit dem Projekt „Natürliche Gemeindeentwicklung“ beschäftigt und 2017 befassten wir uns mit den unterschiedlichen Milieus bzw. Zielgruppen in unseren Gemeinden, was als Thema dann auch in den Gemeindevertretungen weiter bearbeitet wurde.

Nun steht das Osterfest vor der Tür. Im Spruch für den Ostersonntag lesen wir im 1. Kapitel der Offenbarung: „Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ Besser kann die Osterbotschaft als Grundlage unseres Glaubens nicht zusammengefasst werden.

In diesem Sinn grüßt Sie im Namen des Kirchenvorstandes sehr herzlich

 

Ihr Matthias Schmidt