Aus dem Kirchenvorstand

Liebe Kirchspielgemeinde,

hat uns Corona im Griff? Der Verdacht liegt nahe, ist zwar nur zum Teil begründet, aber Einfluss auf unsere Arbeit hat die Pandemie allerdings. So musste die Klausur des Kirchenvorstandes im März ausfallen bzw. wird auf unbestimmte Zeit verschoben, Anfang April fand dann ersatzweise eine Sitzung in Form einer Telefonkonferenz statt und die reguläre Sitzung im April wurde mit dem nötigen Abstand durchgeführt.

Des Weiteren wurde die Absage des Kirchspielfestes in Podemus beschlossen und die Fortsetzung der Livestream-Gottesdienste festgelegt. Über die darüber hinausgehenden Angebote in dieser besonderen Zeit informiert ein Info-Telefon sowie die Web-Site des Kirchspiels. Wenn dieser Gemeindebrief erscheint, kann allerdings alles schon wieder ganz anders sein.

Vor einiger Zeit haben wir von der Superintendentur die Information erhalten, dass die Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung sich dem Kirchspiel Dresden West anschließen soll. Sehr überraschend war das nicht, fand doch im November ein Gespräch von Vertretern der Kirchgemeinden des Dresdener Westens mit dem Superintendenten über deren zukünftige Strukturen statt. Inzwischen liegt uns aus der Gemeinde Frieden und Hoffnung die Information vor, dass deren Kirchenvorstand den Eintritt in Sondierungsgespräche beschlossen hat. Erste Gespräche dieser Art sollen Anfang Mai stattfinden. Damit liegt erneut eine spannende Zeit vor uns.

Zur zukünftigen Struktur der kirchenmusikalischen Stellen hat der Kirchenvorstand beschlossen, die Teilung der zugewiesenen 100-prozentigen B-Stelle in eine 70-prozentige B-Stelle und in eine 35-prozentige C-Stelle zu beantragen. Der Spruch für die erste Juni-Woche steht beim Propheten Sacharja im 4. Kapitel: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth“. Gerade in dieser Zeit, mit all ihren Einschränkungen, Verboten und schlechten Nachrichten ist mir dieses Wort wichtig. Es soll unser Vertrauen in das Handeln unseres Gottes stärken und uns unsere Erfahrungen aus diesem Handeln in Erinnerung rufen.

In diesem Sinn grüßt Sie herzlich

 

Im Namen des Kirchenvorstandes

Ihr Matthias Schmidt